Kennst du diese 4 Antidepressiva-Alternativen?

Du leidest unter Depressionsbeschwerden, willst aber keine Tabletten zu dir nehmen? Hier verrate ich dir 4 Alternativen zu Antidepressiva, damit es in deinem Leben wieder heller wird! Fangen wir gleich an:

1. Kognitive Verhaltenstherapie

Diese Therapieform ist die am häufigsten angewandte bei Depressionen. Dabei spricht man mit einem Therapeuten und führt beispielsweise ein Tagebuch, um mehr über die eigenen Gedanken und Gefühle zu erfahren.

Das „Überdenken der Gedanken“ beansprucht einen Zeitraum von fünf bis zwanzig Sitzungen, die im Abstand von meist zwei Wochen liegen.

2. Lauftherapie

Bei dieser Form der Therapie lernst du das Joggen in einem ruhigen Tempo und beruhigst so deinen Kopf. Du wirst von einem spezialisierten Therapeuten begleitet, läufst aber auch oft in einer Gruppe im Freien.

30 Minuten am Stück zu joggen ist das erste Ziel dabei. In 12 Wochen trainiert man dreimal wöchentlich, wobei es einmal mit einem Therapeuten und einmal allein los geht. Langfristig gesehen ist das Ziel, Joggen dauerhaft in den Alltag einzubinden.

Außerdem wird durch das gesteigerte Selbstvertrauen und die bessere Kondition das Immunsystem gestärkt und Entzündungen und andere körperliche Beschwerden werden bekämpft.

3. MBCT

Diese Abkürzung steht für die Mindfulness Based Cognitive Therapy. Dabei geht es um das Innehalten im Jetzt und die Aufmerksamkeit, ohne zu beurteilen.

Bei einem speziell für MBCT ausgebildeten Psychologen braucht man acht bis zwölf Sitzungen. Achtsamkeit braucht zwar eine ganze Menge Übung, wirkt dann aber langfristig.

4. EMDR

Dahinter verbirgt sich Eye Movement Desensitization and Reprocessing, bei dem man an ein Trauma denkt, während der Blick den Fingerbewegungen des Therapeuten folgt.

EMDR kann schnell mit wenigen Sitzungen helfen, wenn die Depression durch ein konkretes Trauma hervorgerufen wurde. Wenn aber diverse Probleme eine Rolle spielen, braucht es auch mehrere Behandlungen, meist auch gebündelt mit kognitiver Verhaltenstherapie. Wichtig: Du solltest EMDR nur bei einem spezialisierten Psychologen oder Psychiater durchführen.

Welche Methode für dich die beste ist, kann nur dein Hausarzt entscheiden. Für einige Therapien ist es notwendig, dass dein Arzt dich überweist. Informiere dich dafür aber lieber selbst bei deiner Krankenkasse.

Das Thema Depression ist nicht zum Spaßen, dennoch sehr wichtig anzusprechen. Viele von euch haben sich einen solchen Artikel gewünscht. Ich hoffe, er zeigt ein paar gute Möglichkeiten, Antidepressiva zu umgehen.

Schreibe mir gerne einen Kommentar unten, was du dazu denkst. Hast du Erfahrung mit einer dieser Therapiemethoden oder möchtest eine ausprobieren? Alternativ freue ich mich auch über deine Nachricht bei Instagram unter @gedankenretter. Danke für´s Lesen!

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