3 Tipps, wie du das Tabuthema Selbstverletzung ansprichst

In der Regel spricht die Person, die sich körperlichen Schaden zufügt, nicht darüber. Genauso ist es mit dem Umfeld. Dieses bekommt es entweder nicht mit. Wenn doch, wird oft geschwiegen. Leider handelt es sich beim Thema Selbstverletzung immer noch um ein Tabuthema. Weil sich das ändern muss, gebe ich dir in diesem Blogbeitrag drei Tipps mit, wie du dieses Thema in deinem Umfeld ansprechen kannst.

1. Versuche, verständnisvoll und mitfühlend zu sein

Leider sprechen nur wenige Menschen mit ihren Freunden oder ihrer Familie über ihr selbstverletzendes Verhalten. Grund dafür ist oft die Angst vor einem falschen Bild, was sich über die Person gemacht wird.

Achte deshalb darauf, dass du das Verhalten dieser Person als eine Möglichkeit siehst, mit unerträglichen Situationen und Gefühlen umzugehen. Das bedeutete auch, dass sich Betroffene nicht anstellen oder ihr Ziel in der unbedingten Aufmerksamkeit liegt. Achte lieber darauf, dass du nicht zu viel hinein interpretierst. Am besten, du fragst die Person, was die Selbstverletzung für sie bedeutet.

2. Reagiere besorgt

Versuche, ängstliche oder verurteilende Reaktionen zu vermeiden. Mit ein wichtiger Grund für das Nichtansprechen der Selbstverletzung von den betroffenen Personen selbst ist die Angst vor den Reaktionen aus dem Familien- und Freundeskreis. Wenn du die Person spüren lässt, dass du abgeneigt bist, kann es ganz schnell passieren, dass die Person dicht macht. Dann ist es noch schwieriger, ihr zu helfen, weil sich ihre Angst vor einer unschönen Reaktion bestätigt hat und diese nicht nochmal erlebt werden möchte.

Ähnliches gilt bei einer Reaktion in Form von Panik. Dadurch wird nämlich häufig ein Gefühl der Verzweiflung hervorgerufen, d.h. der Eindruck entsteht, dass keiner mehr die Kontrolle hat.

3. Betone den Mut der Person

Über die eigene Selbstverletzung zu reden, ist für die meisten ein sehr großer Schritt und kostet viel Überwindung. Damit sich die Person gestärkt und nicht schlecht fühlt, lohnt es sich, ihr zu sagen, dass du es sehr schätzt, dass sie darüber spricht. Mit diesem letzten Punkt meine ich zudem auch, dass du der Person sagen solltest, wie gut du es findest, dass sie den Mut aufbringen konnte, mir dir über ihr selbstverletzendes Verhalten zu sprechen.

Der Umgang mit Selbstverletzung ist für keinen leicht. Deshalb solltest du dieses Thema ernst nehmen und das Gespräch suchen. Wenn du selbst ein solches Verhalten an den Tag legst, such dir bitte Hilfe.

Danke, dass du bis hierhin gelesen hast. Ich hoffe, mithilfe der Tipps kannst du dieses „Tabuthema“ ansprechen und anderen Personen in deinem Umfeld helfen.

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