Bist du introvertiert, extrovertiert oder doch ambivertiert?

Nur 16% der Menschen sind klar introvertiert oder extrovertiert. Die restlichen 84% haben eine ambivertierte Persönlichkeit. Was das bedeutet und welche Vorteile dies bringt, zeige ich dir in diesem Blogbeitrag – erkennst du dich wieder?

Welcher Typ bist du: introvertiert, extrovertiert oder doch ambivertiert?

Vielleicht hast du es schon erlebt, dass Freunde oder Bekannte zu dir meinten, du wärst nicht introvertiert/extrovertiert, obwohl du die typischen Merkmale bei dir erkennst. Für die Introversion wären das z.B. die Fähigkeiten, gut alleine sein zu können, viel nachzudenken oder das Vermeiden von Situationen mit unbekannten Personen.

Intro-/Extrovertiert hin oder her, es gibt da noch einen dritten Typus: die ambivertierte Persönlichkeit. Die Persönlichkeitstypen sind größtenteils genetisch bestimmt. Davon ausgehend sind extrovertierte Menschen auf die äußere Welt gerichtet und ziehen Energie aus ihren sozialen Kontakten. Introvertierte kostet das Zusammensein mit anderen mehr Energie und sie sind auf ihre Innenwelt gerichtet.

Die Prozentzahlen aus der Einleitung gehen übrigens auf die Namensgeber Hans uns Sybil Eysenck zurück. Laut ihnen ist es biologisch bestimmt, welche Persönlichkeitseigenschaft man aufweist.

Kommen wir nun endlich zu den 4 großen Vorteilen ambivertierter Menschen:

Menschen mit einer ambivertierten Persönlichkeit können positiver denken

1. Positives Denken

Sind Extrovertierte oder Ambivertierte gut drauf, neigen sie dazu, an dieser Stimmung festzuhalten. Man spricht dabei vom Positiven Mood Maintenance. Ob jedoch eine generell positive Lebenshaltung vorliegt wie bei Extrovertierten, steht noch nicht fest. Fest steht, dass sie einen positiveren Blick aufs Leben haben

2. Flexibilität

Ambivertierte können durch ihre gute Anpassungsfähigkeit mit beiden Extremen umgehen. Das Problem dabei ist nur, dass man schnell an ihrer Authentizität zweifelt, wenn sie sich überall anders verhalten. Feste Reaktionsmuster liegen auch weniger vor.

3. Bessere Konzentration

Ambivertierte wenden sich einzelnen Aufgaben – wie Introvertierte auch – aufmerksamer zu. Das liegt daran, weil sie Ablenkungen und zu viele Eindrücke von außen vermeiden.

Ambivertierte Persönlichkeiten können sich gut konzentrieren

4. Überzeugungskraft

Ein natürliches, flexibles Sprech- und Zuhörmuster ermöglicht es Ambivertierten, besser zu verkaufen oder Interessen entgegen zu nehmen. Sie wirken somit selbstsicherer und haben weniger Angst, aufgeregt zu wirken.

Insgesamt merke ich aber nochmal an, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, freie Eigenschaften zu entwickeln, auch wenn die genetische Veranlagung etwas anderes sagt. Deshalb ist es wichtig, jemanden nicht nur in eine Richtung zu charakterisieren, da sich jeder ändern kann. Das empfehle ich dir auch: Wenn du dich verändern möchtest, tue es. Lass dich nicht einschränken von diesen Persönlichkeitstypen, entwickle dich, wie es dir am meisten gut tut.

Jetzt würde mich interessieren: Kanntest du diesen dritten Typus bereits? Und wo ordnest du dich dazu: Introversion, Extraversion oder Ambiversion? Schreib es mir hier in die Kommentare oder bei Instagram @gedankenretter! Danke für´s Lesen – Teilen ist natürlich erlaubt. 😉

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